zurück

Wohnen im Alter

 
REHACare Messe
 
 
 
 

Übersicht...

C. Erk
Jonas Seniorengarten
phoenixmedia gmbh
Notruf plus
Ezialis Webhosting
...und mehr...

 

 

 

Altenwohnheime
Altenheime
Pflegeheime
Andere, neue Wohnformen

Mit zunehmendem Alter ändern sich zumeist auch die Anforderungen an die eigenen vier Wände. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die verändert werden müssen, aber selbst größere Maßnahmen lohnen sich, insbesondere dann, wenn diese einen Umzug in ein Altenheim überflüssig machen.
Wenn eine Anpassung der eigenen Wohnung an neue Anforderungen nicht möglich ist oder andere Gründe gegeben sind, ist ein Umzug in ein Altenheim nicht zwingend erforderlich. Auch wenn die Nachfrage nach Altenwohnungen größer ist als das Angebot - nachfragen bei Beratungsstellen(z.B. B.I.V.K.),Wohnberatungsstellen (z.B.Wohungsamt), Sozialämtern, Wohlfahrstverbänden etc. kostet nichts.
Für öffentlich geförderte Altenwohnungen ist ein Wohn- berechtigungsschein erforderlich. Hierfür gelten Einkommens- grenzen:

  • Alleinstehende bis 23.000 DM Jahreseinkommen
  • Verheiratete bis 33.400 DM Jahreseinkommen

Stationäre Einrichtungen der Altenhilfe werden von je her in folgende Heimarten eingeteilt: Altenwohnheim, Altenheim und Pflegeheim.

nach oben


 

Altenwohnheime

Das Altenwohnheim ist eine Einrichtung, in der die Senioren, die zur Führung eines eigenen Haushaltes imstande sind, Unterkunft und abgeschlossenen Wohnraum erhalten. Zur gemeinschaftlichen Nutzung stehen Gemeinschaftseinrichtungen zur Verfügung. Darüber hinaus muss sichergestellt sein, dass dem Senioren im Bedarfsfall für eine vorübergehende Zeit zusätzlich Verpflegung, Betreuung und Pflege gewährt werden kann. In diesen Häusern leben die Bewohner in Ein- oder Mehrzimmer- Appartements mit Bad/ WC und Küche bzw. Kochnische. Sie führen ihren Haushalt innerhalb der Appartements selbständig und nehmen nur auf Wunsch an gemeinsamen Mahlzeiten teil. Dies setzt voraus, dass der einzelne Bewohner rüstig genug ist, um ohne fremde Hilfe sein tägliches Leben bewältigen zu können.

Manche Wohnheime verfügen über sogenannte Pflegeabteilungen, in denen die Bewohner während einer Krankheit vorübergehend, oder bei altersbedingter Pflegebedürftigkeit dauernd gepflegt werden. Andere Heime pflegen bei Krankheit und Pflegebedürftigkeit im Appartement, soweit der gesundheitliche Zustand des Bewohners und die Möglichkeiten des Pflegedienstes dies zulassen. Es gibt aber auch Altenwohnheime, in denen im Fall einer Pflegebedürftigkeit keine Betreuung möglich ist, so dass in einem solchen Fall die Verlegung in ein Pflegeheim erforderlich wird. Altenwohnheime werden manchmal auch Seniorenresidenz, Seniorenstift o. ä. genannt.

nach oben


Altenheime

Das Altenheim ist eine Einrichtung, in der Senioren, die nicht pflegebedürftig, aber zur Führung eines Haushalts nicht mehr in der Lage sind, Unterkunft, Verpflegung, Betreuung und im Bedarfsfall Pflege erhalten. In diesen Häusern leben die Bewohner in der Regel in Einzel- oder Mehrbettzimmern mit Bad/WC, ohne Möglichkeit der Selbstbeköstigung.

Altenheimbewohner können bei ihrem Einzug meist ohne betreuende Hilfe auskommen. Ihnen steht aber im Bedarfsfall Pflegepersonal für die Grundpflege zur Verfügung. Altenheime verfügen meist über Pflegeabteilungen, in denen die Bewohner bei dauernder Pflegebedürftigkeit rund um die Uhr betreut werden können.

nach oben


Pflegeheime

Das Pflegeheim ist eine Einrichtung, in der pflegebedürftige Menschen Unterkunft, Verpflegung, Betreuung und Pflege erhalten. Ärztliche Hilfe wird durch die eigene Arztwahl sichergestellt.

Die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Träger der Einrichtung und dem Bewohner werden in Form eines Heimvertrages geregelt, der den Regelungen des Heimgesetzes entsprechen muss. Im Vertrag sollte unbedingt geklärt werden, ob - und zu welchen Preisen - Sie auch im Falle einer Pflegebedürftigkeit in der Einrichtung betreut werden, oder ob Sie dann woanders untergebracht werden müssten.

nach oben


Andere, neue Wohnformen finden immer mehr Freunde:

  • Haus-, Wohn- und Siedlungsgemeinschaften für Jung und Alt
    (betreut und unbetreut), jede/r Bewohner/in hat eine eigene abgeschlossene Wohnung und kann Gemeinschaftsräume nutzen
  • Betreutes Wohnen in Wohnanlagen mit für jeden Bewohner abgeschlossenem Wohnraum und unterschiedlichen (Betreuungs)Angeboten (z.B. Notruf, Fahrdienst, Einkäufe etc.) oder Wohngemeinschaften Heimentgelt

Mit dem Heimentgelt werden die Leistungen abgegolten, die das Heim anbietet. Der Heimträger ist gesetzlich verpflichtet, diese Leistungen nach Art und Umfang im einzelnen zu benennen. In Heimverträgen mit Versicherten der sozialen Pflegeversicherung, die pflegebedürftig sind und Leistungen der stationären Pflege in Anspruch nehmen, müssen die Leistungen für allgemeine Pflegeleistungen, für Unterkunft und Verpflegung sowie für Zusatzleistungen besonders beschrieben werden und die Entgelte hierfür im einzelnen angegeben werden.

Manche Helme bieten zusätzlich zu den mit dem Heimentgelt abgegoltenen Leistungen sogenannte Sonderleistungen an, die dann auch gesondert bezahlt werden müssen. Die Art und die Kosten dieser Sonderleistungen oder Zusatzleistungen sind meist in einer Liste aufgeführt, die den Bewohnern zugänglich sein muß.

Erkundigen Sie sich auch, in welcher Höhe in den letzten Jahren Preissteigerungen zu verzeichnen waren. Fragen Sie nach, ob der Heimbeirat bei der Veränderung des Heimentgeltes mitgewirkt hat bzw. inwieweit er bei der Kostenanpassung in die Entscheidung mit eingebunden war.

Im Falle von festgestellter Pflegebedürftigkeit übernimmt die Pflegekasse je nach Grad der Pflegebedürftigkeit die Kosten für Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen zeitlichen und betragsmäßigen Höchstgrenzen. Kann das Heimentgelt nicht aus eigenen Renten- oder Pensionseinkommen aufgebracht werden, kann über das Sozialamt ein Zuschuss (Sozialhilfe, Wohngeld) beantragt werden. Auskünfte hierüber erteilen die örtlich zuständigen Sozialämter.

Manche Heime verlangen eine Kaution. Die Kaution darf höchstens zwei Monatsmieten betragen und muss mit dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz verzinst werden. Außerdem muss die Kaution auf einem gesonderten Konto, d. h. getrennt vom Vermögen des Heimträgers, angelegt werden.
Lassen Sie sich außer dem Heimprospekt mit der Preisliste auch ein Muster des Anwartschaftsvertrages, des Heimvertrages und der Heimordnung aushändigen. Achten Sie darauf, das keine Anmeldungsgebühr verlangt wird. Fragen Sie nach den Wartezeiten.

Zur Prüfung der Qualität des Heimes wird die Möglichkeit des sogenannten Probewohnens angeboten. Die Träger von Altenwohnheimen haben meist innerhalb ihrer Häuser einige Zimmer, die Heimplatzbewerbern zum sogenannten Probewohnen zur Verfügung stehen. Während dieser Zeit des Probewohnens, die individuell mit dem Heimträger auszuhandeln ist, kann der Bewerber durch Teilnahme am täglichen Heimleben selber erproben, ob die Zusagen im Hausprospekt und Beteuerungen in Gesprächen auch einer Überprüfung durch Miterleben des Heimalltags standhalten. Außerdem kann der Bewerber während dieser Zeit an sich selbst prüfen, ob ihm ein Heimleben zusagt und gerade dieses Haus seinen persönlichen Wünschen und Vorstellungen entspricht.

zurück